5 Gründe, warum dein Kind Geld schon verstehen sollte, bevor es lesen kann

Von der Redaktion @kinderbuch.ecke

Wer hat dir als Kind erklärt, woher Geld kommt? Wahrscheinlich niemand. Die meisten von uns haben es auf die harte Tour gelernt: das erste überzogene Konto, der erste Handyvertrag, die erste Rate zu viel.

Dein Kind lernt es gerade auch. Nur nicht von dir – sondern an der Kasse, am Automaten, bei Oma. Und es lernt es falsch. Hier sind fünf Gründe, warum du damit nicht bis zur Schule warten solltest.

1. Dein Kind weiß nicht, was Geld wert ist – und gewöhnt sich genau das an

Für ein Kind ist der Fünf-Euro-Schein von Oma dasselbe wie ein Zehner: buntes Papier, das man gegen Eis tauscht. Die Karte, die Papa ans Terminal hält, kostet nichts. Der Automat gibt einfach Scheine aus. Nirgends erlebt das Kind, dass Geld begrenzt ist – dass es jemand verdient hat und dass es weg ist, sobald man es ausgibt.

Das Problem ist nicht, dass es das noch nicht weiß. Das Problem ist, was es in dieser Zeit stattdessen lernt: Wünschen reicht. Wer will, bekommt. Und weil in diesem Alter Gewohnheiten entstehen, nicht nur Wissen, nimmt es genau das mit – ins erste Taschengeld, ins erste eigene Konto, in den ersten Handyvertrag.

Ein Kind, das den Wert von Geld nie begriffen hat, wird kein sparsamer Erwachsener, nur weil es älter wird. Es wird ein Erwachsener, der mit 19 im Dispo steht und nicht versteht, warum.

2. Die Gewohnheiten stehen mit sieben – die Schule kommt später

Forscher der University of Cambridge haben ausgewertet, wie Kinder Geldgewohnheiten entwickeln. Die Grundlagen – warten können, Impulse zurückhalten, den Wert von Geld erfassen – bilden sich typischerweise bis zum siebten Lebensjahr aus.1

In der Schule kommt das Thema nicht vor. Rechnen ja, Geld nein. Wer erst beim ersten Taschengeld in der dritten Klasse anfängt, erklärt Regeln, die das Kind längst anders gelernt hat.

3. Erklären bringt nichts. Erleben schon.

Schon mal versucht, einem Fünfjährigen zu erklären, warum das Eis dieses Jahr mehr kostet? Nach drei Sätzen ist es weg. Du bist nicht allein – und es liegt nicht an dir. Der Cambridge-Report ist deutlich: Kleinen Kindern Finanzwissen zu erklären, bringt fast nichts. Was wirkt, ist Erleben – im Spiel, in Geschichten, im Gespräch mit den Eltern.1

Ein Kind, das miterlebt, wie jemand Leitern verkauft und plötzlich alle eine wollen, versteht Nachfrage. Ohne das Wort je gehört zu haben. Das ist der Weg: nicht mehr erklären – sondern Geschichten, in denen das Kind das Prinzip selbst erlebt.

4. Und es muss in der richtigen Reihenfolge passieren

Sparen erklären, bevor das Kind weiß, woher Geld kommt, ist wie Bruchrechnen vor dem Zählen.

Es gibt fünf Fragen, und sie bauen aufeinander auf: Woher kommt das Geld? → Wie verdient man Geld? → Was ist Sparen? → Was sind Ausgaben? → Warum ändern sich Preise? Erst wenn dein Kind die erste verstanden hat, ergibt die zweite Sinn. Wer in der Mitte einsteigt – „Wir sparen jetzt fürs Fahrrad" – baut auf einem Fundament, das nicht da ist.

5. Mit den richtigen Geschichten geht es schon mit vier

Uns ist ein Set aufgefallen, das genau diese fünf Fragen in genau dieser Reihenfolge erzählt: Meine erste Wirtschaft von Blooma Balance. Fünf Bücher, eins pro Frage, jedes eine Geschichte mit Tieren, für Kinder von 4 bis 8. Die Geschichte mit den Leitern aus Grund 3? Die stammt aus diesem Set – aus Band 2, Wie verdient man Geld?

Und du musst dafür kein Finanzprofi sein: Jeder Band hat eine Seite für die Großen – in wenigen Sätzen, was hinter der Geschichte steckt und welche Frage du deinem Kind danach stellen kannst. In jedem Bild ein Suchbild, in jedem Buch eine Mitmach-Doppelseite – aus zehn Minuten Vorlesen wird ein Gespräch. Und dein Kind erinnert sich später nicht an ein Buch, sondern daran, dass du es ihm erklärt hast.

Es ist leicht zu sehen, warum Eltern sich das Set holen

Und nein – das macht aus deinem Kind keinen Mini-Investor. Keine Aktien, keine Zinsen, keine Budgets. Nur die fünf Entscheidungen, die ein Kind sowieso jeden Tag trifft – jetzt mit Verständnis. Kinder bleiben Kinder.

Wo bekommt man Meine erste Wirtschaft?

Das Set gibt es direkt bei Blooma Balance auf bloomabalance.de.

59,99 € für alle fünf Bücher – knapp 12 € pro Buch, etwa so viel wie ein einzelnes Bilderbuch im Buchladen, oder ein Spielzeug, das nach zwei Wochen in der Ecke liegt. Im Schuber, fürs Regal gemacht, und es wächst mit: Mit 4 ist es die Geschichte vom Biber, mit 8 das Gespräch über das eigene Taschengeld. Für Oma und Opa, die etwas schenken wollen, das bleibt, ist das die einfachste Entscheidung des Jahres.

Das steckt drin:

5 Bücher, 5 Fragen – in der richtigen Reihenfolge

Geschichten mit Tieren statt Erklärungen

Für Kinder von 4 bis 8 Jahren

Seite für die Großen in jedem Band

Suchbild in jedem Bild + Mitmach-Doppelseite

Im Schuber – fürs Regal und zum Verschenken

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Was Eltern sagen

Anna W.

✓ Verifizierter Käufer

★★★★★

„Tolles Buch-Set. Meine Tochter ist zwar etwas älter (10), aber sie hat alle Bücher verschlungen und viele Fragen gestellt. Absolut empfehlenswert!“

Laura D.

✓ Verifizierter Käufer

★★★★★

„Mein Sohn (6) fragt mich seit diesem Buch plötzlich, warum Dinge Geld kosten und wie man sparen kann. Endlich eine Kinderbuchreihe, die wichtige Themen verständlich erklärt und dabei Spaß macht.“

Sandra K.

✓ Verifizierter Käufer

★★★★★

„Wir haben schon viele Kinderbücher gekauft, aber keines hat so viele Gespräche ausgelöst wie dieses Set. Mein Kind möchte die Bücher immer wieder lesen und versteht Geld jetzt auf eine völlig neue Weise.“

1 Whitebread, D. & Bingham, S. (2013): Habit Formation and Learning in Young Children. University of Cambridge, im Auftrag des Money Advice Service, London, Mai 2013. Zum Report (PDF)